Wedding time - Das Outfit der Braut

Da wir den Vorteil haben, dass unser Bruder Modedesigner ist, musste ich mir überhaupt nicht lange überlegen, wie mein Hochzeitskleid aussehen oder wo ich es kaufen soll. Denn was Henning macht ist wirklich richtig toll. 
Ich habe ihm auch fast komplette Entscheidungsfreiheit gelassen. Fast. 
Der einzige Wunsch von meiner Seite war, dass das Kleid 3/4 Ärmel haben sollte. 

 
Kein Problem. Henning war anscheinend klar, dass mein Kleid kurz werden müsse. "Deine Beine sind so schön, die sollte man sehen" 
Und dann noch: "So in Richtung 50er Jahre. Petticoat."


Direkt zog er mit einem Stift über ein weißes Papier und schon war eine Skizze von einem Kleid gezeichnet.
Mein Kleid sollte also wie folgt aussehen: Ein knielanges Petticoatkleid mit Schößchen, Uboot-ausschnitt und einem dicken silbernen Reißverschluss am Rücken. Außerdem mit einem Tüllunterrock, für den gewissen Schwung.
Da man also bei meinem Kleid Beine und Füße sehen würde war mir auch klar, dass ich nicht die weißen Standardschuhe tragen wollte. 
Ich weiß nicht warum, aber ich finde, dass eingentlich fast alle Brautschuhe hässlich aussehen. Da sollten sich mal ein paar Schuhdesigner Gedanken machen und ihre kreative Ader spielen lassen....



Henning und sein Freund waren beide der festen Meinung, dass ich unbedingt silberne Higheels tragen müsse.
Ich kann euch nur eins sagen, ich hatte echt viel Glück. Denn findet mal einfach so silberne Higheels, die euch gefallen und passen und ihr auch darin laufen könnt.
Da wir sowieso nach Berlin mussten um mein Probekkleid anzuprobieren, Stoffe und Brautschmuck auszusuchen, schauten wir dort natürlich auch nach den Brautschuhen. 



Im zweiten Laden hatte ich auch tatsächlich Glück. Im Budapester Outlet gibt es Designerschuhe aus vergangenen Kollektionen und sind daher nicht mehr ganz so unbezahlbar (außerdem habe ich die allerbeste Patentante, die mir meine Brautschuhe geschenkt hat). Daher konnte ich mich auch dort nach Schuhen umschauen.

 
Da standen Sie, silberne Sandaletten mit einem Trichterabsatz in meiner Größe. Anprobiert, für bequem empfunden und dann umgedreht um zu schauen von welchem Designer. PRADA. Ich bin total ausgeflippt. Die sollten es sein. Zur Kasse, bezahlt und mit einem fettem Grinsen im Gesicht bin ich aus dem Laden raus.


Bei meinem Kleid wurde der obere Teil sowie auch die Schößchen gequiltet und daher verlieh es meinem Kleid eine ganz spezielle Note. Außerdem habe ich noch ein Jäckchen genäht bekommen, dass ich in der Messe getragen habe. Als Überraschung hat mein Bruder hinten auf dem Rücken eine Applikation "Forever Love" genäht.

Meinen Brautschmuck hat mir Lisa geschenkt. Ein vergoldetes Gliederarmband und vergoldete Herzchenstecker (beides von TomShot aus Berlin). Ein super tolles Geschenk von meiner Schwester.


Da ich nun natürlich eher ein ausgefalleneres kleid bekommen sollte, wollte ich keinen Schleier zum Kleid. Das hätte eh nicht wirklich gepasst. Kurz um - habe ich einen Faszinator mit kleinem Netz vorm Gesicht getragen. 
Als Hohzeitstasche habe ich einfach die pinke Clutch genommen, die mir Henning zu meinem letzten Geburtstag geschenkt hatte... 


Passend zu unserem Farbkonzept der Hochzeit (PINK) hatte ich mir auch noch Chucks gekauft. Damit ich nicht die ganze Nacht in meinen hohen Schuhen laufen musste und zum Ende der Feier habe ich sie dann auch angezogen.



Es war einfach rundum das perfekte Brautoutfit für mich.
Was meint ihr? Habt ihr auch schon geheiratet? Wie sah eurer Kleid aus oder wie sieht euer Traumkleid aus?


 


Kommentare:

  1. Antworten
    1. Danke, Anni! Ich habe mich auch in dem Kleid sehr toll gefühlt!

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  2. Wow! Ein ganz wundervolles und einzigartiges Kleid. Es steht dir einfach super und die Bilder sind alle famos. Du warst eine super hübsche Braut... Liebe Grüße

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